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  • Annette Gude

  • Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Schröpfen / Gua Sha

Die Entstehung chronischer Erkrankungen wird durch die zunehmende Belastung unserer Umwelt mit Giften wie z. B. Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern in Plastik usw. begünstigt. Therapien zur Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsfunktionen können hier helfen den Körper zu entschlacken und haben in der Naturheilkunde eine lange Tradition.

In meiner Praxis setze ich zwei Entschlackungsmethoden ein: Schröpfen und Gua Sha.

Das Schröpfen wird seit dem Mittelalter angewandt. Es zählt zu den ausleitenden Verfahren und unterstützt die Ausleitung von Giftstoffen. Beim Schröpfen werden die Haut und das darunter liegende Gewebe angezogen und gedehnt. Dazu verwendet man in der Praxis eigens dazu gefertigte Schröpfköpfe, die die Gestalt einer Glocke haben. In diesem Glas wird ein Vakuum erzeugt, so dass sich das Schröpfglas auf der Haut festsaugen kann. Dadurch wird die Mikrozirkulation von Blut- und Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe angeregt.

Gua Sha ist eine mehrere Tausend Jahre alte Behandlungsmethode aus China.

Dabei wird mit einem abgerundeten Gegenstand auf der Hautoberfläche geschabt, bis eine Erwärmung und leichte Petechien – ähnlich einem Bluterguss -  auftreten.

Gua Sha bewirkt die Ableitung der durch das Schaben gelösten Schlacken und stellt
eine Art Eigenbluttherapie dar. Ziel ist es, stagnierende Körpersäfte wie Blut und Lymphe, wieder "in Fluss" zu bringen. Außer der Verbesserung von Durchblutung und Stoffwechsel, Anregung der Hautfunktion und Ableitung von Toxinen, ist sehr schnell eine entspannende Wirkung zu spüren.

Die entstandenen Blutergüsse sind Behandlungsziel und verschwinden nach wenigen Tagen wieder.

Wozu wird die Schröpfen / Gua Sha eingesetzt?

Ich setze Schröpfen und Gua Sha bei Entschlackungskuren, bei Muskelverspannungen, bei Gelenkschmerzen und zur Stärkung des Immunsystems ein.

Welche Wirkungen können durch die Schröpfen / Gua Sha erzielt werden?

Durch Schröpfen und Gua Sha wird die Durchblutung und der Lymphfluss stark gefördert. Über die Reflexzonen werden innere Organe angeregt und das Immunsystem gestärkt. Sie wirken krampflösend bei muskulären Verspannungen.

Wie verläuft eine Behandlungssitzung?

Beim trockenen Schröpfen setze ich verschieden große Schröpfköpfe auf Muskelverhärtungen, gestaute Gelenke oder Organ-Reflexzonen auf. Diese bleiben ca. 5-10 Min. sitzen. Nach Abnehmen der Schröpfgläser bleibt meist ein Bluterguss zurück. Die Rötung ist um so stärker ausgeprägt, je stärker das Areal gestaut und verschlackt war. Nach dem Schröpfen fühlen sich die Patienten meist angenehm müde und entspannt.

Die Schröpfmassage wende ich gerne bei verspannter Nacken- und Rückenmuskulatur an. Hierbei setze ich ein Massagegerät mit  rhythmisch wiederkehrendem  Unterdruck ein. Auf das Gewebe wird dabei zunächst ein Dehnreiz ausgeübt (Unterdruck), der sofort wieder in eine Entspannungsphase (atmosphärischer Druck) übergeht. Die Schröpfgläser werden über den gesamten Rücken geführt. Die Intensität des Unterdrucks kann individuell eingestellt werden. Der häufige Impulswechsel sorgt für eine intensive Lockerung der verspannten Zonen. Die Schröpfmassage ist im Gegensatz zum trockenen Schröpfen sanfter. Es entsteht kein Bluterguss.

Bei der Gua Sha-Behandlung wird das zu behandelnde Areal (Rücken, Nacken, Schultern, Brust, Arme, Beine oder Gelenke) zunächst mit einem speziellen Massageöl eingerieben. Mit einem speziellen Schaber aus Büffelhorn oder Jade wird dann z.B. der Rücken mit angemessenem Druck bearbeitet. Die Haut wird rot und dort, wo es Blockaden und Schlacken gibt, entstehen Blutergüsse (sha). Die Farben variieren von hell- bis tiefrot. Je dunkler die Verfärbung, je chronischer ist die Blockade. Eine bräunliche Verfärbung kann auf einen Blutmangel hinweisen. Bei normaler körperlicher Verfassung verschwinden die Verfärbungen nach 3 bis 5 Tagen. Je häufiger Gua Sha angewendet wird, desto weniger intensiv wird die Hautrötung sein und die Stauungen werden zunehmend schneller abgebaut. In den ersten 1 – 2 Tagen nach der Behandlung kann ein leichtes Muskelkatergefühl auftreten.

Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.

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